Unter dem programmatischen Titel „Konstruktion und Zerfall“ zeigt die Tempelhofer Galerie 198 Architekturfotografien der Berliner Fotografen Michael Wartmann und Timo Hüttich. Die Ausstellung lüft vom 12. November bis zum 3. Dezember 2011.
„Konstruktion und Zerfall“, vom Werden und Vergehen von Architektur, ist das zentrale Thema der Arbeiten von Michael Wartmann und Timo Hüttich.
Beide Fotokünstler besetzen mit beeindruckenden Aufnahmen die beiden thematischen Pole dieser hochinteressanten Ausstellung. Während Michael Wartmann am Beispiel der Bebauung des heutigen Potsdamer Platzes die Konstruktion in den Fokus seiner Aufnahmen stellt, thematisieren die Fotos von Timo Hüttich den Zerfall verlassener Industrieanlagen und anderer Bauten.
Zur Vernissage am Samstag, dem 12. November 2011, von 16-20 Uhr, spielt das Jazz-Duo Peter Horisberger (Vibrafon) und Axel Obert (Kontrabass).
Ausstellungsdauer: 12. November bis 3. Dezember 2011
Vernissage: Samstag, 12. November, 16-20 Uhr
Finissage: Samstag, 3. Dezember 2011, 14-18 Uhr
Öffnungszeiten der Galerie: Mi – Fr 15-19 Uhr, Sa 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
Adresse: 198 Galerie in Tempelhof, Tempelhofer Damm 198 – im Hof, 12099 Berlin
Tel.: 030 751 76 56, 0173 3597166, e-mail: galerie198@gmx.de
www.198Galerie.de
Verkehrsverbindungen: U6 Kaiserin-Augusta-Straße, Bus 184, 284,
schräg gegenüber von Karstadt
Holger Wettingfeld
Am Mittwoch, den 2. November 2011 präsentiert die «Ohrenschmaus»- Lesereihe «Was zusammengehört» von Markus Feldenkirchen. Der hochbelobte Debütroman des SPIEGEL-Autors ist eine überzeugende, doppelbödige und zeitlose Geschichte über Liebe und Spekulation.
Benjamin, erfolgreicher Banker, Mitte 30, schweres Konto und schweres Herz, mit Freundin und Geliebter erhält einen Brief, der in Sekunden freilegt, was er jahrelang zu verdrängen versucht hat. Beim bloßen Anblick des Absenders kehrt er ins Jahr 1989 zurück, als die Mauer fiel und er bei einem Schüleraustausch in Irland sein Herz an die geheimnisvolle Victoria verlor. Genau so, mit derselben Adresse und ohne Namen, waren damals ihre heiß ersehnten Liebesbriefe eingetroffen...Bankenkrise trifft Lebenskrise.
Die stilistische Souveränität und der fesselnde Handlungsaufbau, mit der der 36jährige Autor dieses spannende Erstlingswerk verfaßt hat, überzeugte auch altgediente Schriftstellerkollegen, wie etwa Sten Nadolny: «Das soll ein Erstling sein? Bitte nachmachen!»
Markus Feldenkirchen erhielt 2011 für seine Dokumtation des Kundus-Anschlags den Henri-Nannen-Preis für die beste journalistische Reportage.
Beginn : 20:00 Uhr, Einlaß ab 19:30 Uhr
Eintritt: 10,- Euro, ermäßigt und AWO-Mitglieder 8,- Euro
Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Menger, Tempelhofer Damm 186, 12099 Berlin, Telefon: 030/ 752 50 44, mail: info@buchhandlung-menger.de
Der Flughafen Tempelhof ist nicht nur die „Mutter aller Flughäfen“, zur Historie dieses geschichtsträchtigen Ortes gehört auch das erste Konzentrationslager des NS-Regimes, das sogenannte „Columbiahaus“.
Das dieser besondere Aspekt nicht in der Planungseuphorie zum Tempelhofer Feld untergeht, darauf hat das Berliner Abgeordnetenhaus am 14. Juni 2011 mit einem Parlamentsbeschluss hingewirkt. Das Landesparlament fordert für das Konzentrationslager „Columbiahaus“ die Einrichtung eines Gedenk- und Informationsortes auf dem Tempelhofer Feld.
In dem Antrag der SPD wird der Senat aufgefordert, „bei der Entwicklung des stillgelegten Tempelhofer Flughafens an eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager im Columbia-Haus zu erinnern“.
Die Murmel ist ihr Markenzeichen. „Wir bringen Wissen ins Rollen“ ist das Motto von Dany Krohne und Katrin Schwahlen und ihrem Projekt basis.wissen.schafft, dem Wissenschaftsladen auf dem Tempelhofer Feld.
Als eines der ersten Projekte, die den Zuschlag des Senates für die Zwischen- und Pioniernutzung des Senatswettbewerbs für das Tempelhofer Feld erhalten haben, haben die Kommunikationswirtin und die Journalistin im Mai 2011 ihr Projekt auf dem ehemaligen Flughafengelände gestartet. Bei der ersten Ausschreibung haben sich 140 Projekte vorgestellt, 19 erhielten den Zuschlag zur Umsetzung.
„Das Prinzip ist der Wissenschaftsläden ist ja nicht neu“, erklärt Dany Krohne. „Schon in den 70er-Jahren wurde es in den Niederlanden entwickelt. Unsere Idee ist die Wissensvermittlung vor Ort. Hier an der Schnittstelle der Bezirke Tempelhof, Kreuzberg und Neukölln wollen wir Schnittstelle zwischen Forschungseinrichtungen und Bevölkerung sein. Wir wollen Netze knüpfen und Wissen weitergeben.“
Kontakt und weitere Infos: www.basiswissenschaft.de
2012 wird die Dorfkirche im Herzen Tempelhofs 800 Jahre alt. Doch das Geburtstagskind will sich nicht nur für die anstehende Feier in Schale werfen, das Gotteshaus muss dringend saniert werden. Deswegen will die evangelische Kirchengemeinde Alt-Tempelhof 100.000 Euro sammeln.
Im Herzen Tempelhofs, zwischen Altem Teich und Klarensee, liegt die Dorfkirche am Reinhardtplatz. Im 13. Jahrhundert entstanden, ist sie bis heute ein Zentrum des Glaubens und der Fürbitte. Doch wer genau hinschaut, sieht die Zeichen des Verfalls: der Friedhof mit den alten Gräben verwittert, das Kirchenschiff muss dringend saniert, die Heizung erneuert werden.
Dorfkirche in Not-Spendenkonto
Kontonummer: 102602-105
Postbank Berlin, BLZ 100 100 10
Kontoinhaber: evangelische Kirchengemeinde Alt-Tempelhof
Stichwort: Erhaltung Dorfkirche
Da kündigt sich eventuell eine kleine Sensation an: Der in Tempelhof lebende Autor und Journalist Roland Siegloff ist mit seinem Reiseroman „Reise zu den letzten Grenzen“ hat den Sprung in die Shortlist, Kategorie Essay, für den Europäischen Buchpreisgeschafft. Dort muß sich der 47jährige Autor neben weitere sechs Autoren behaupten.
Zuvor hatte sich Roland Siegloff mit seinem politischen Roadmovie entlang der Außengrenze der Europäischen Union in der Auswahlliste unter anderem gegen Hans Magnus Enzensberger und Peter Sloterdijk durchgesetzt. Der Preis wird am 7. Dezember 2011 in Brüssel verliehen.
Zur shortlist des Europäischen Buchpreises.
Die Krimireihe «Tatort Tempelhof» präsentiert in der Spukvilla am Mittwoch, dem 5. Oktober 2011 mit «Tatort Berlin» erlesene Berliner Kriminalfälle von Carl-Peter Steinmann.
Berlin ist spannend, Berlin ist aufregend, Berlin ist Hauptstadt berühmter Taten und Untaten: ob Bruch, Spekulation, Betrug oder Mord. Autor Carl-Peter Steinmann, der sich als Berliner Stadterzähler einen Namen gemacht hat, zeigt «sein» Berlin von der dunklen Seite. Fälle, in denen es nicht um »einfache« Verbrechen, sondern um raffiniertes Einfädeln, Tricks oder listiges, intelligentes Ausnutzen menschlicher Schwächen oder auch um tragikomische Verstrickungen geht, sammelt Carl-Peter Steinmann seit Jahren. Berlin bietet für diese spezielle Sammellust das ideale Terrain: Spekulation, Bandenwesen, internationale Verbindungen, Gutgläubigkeit.
Und so bietet «Tatort Berlin» eine erlesene Auswahl von Kriminalfällen mit einem besonderes Potential an krimineller Energie...
Tatort Tempelhof –die einzig wahre Alibiveranstaltung!
Wer mehr erfahren möchte, sollte am 05. Oktober 2011 in die Spukvilla kommen.
Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Einlaß ab 19:30 Uhr. Eintrit: 10 Euro und 8 Euro (ermäßigt). In der Spukvilla am Friedensplatz, Albrechtsstraße 110 in 12103 Berlin. (U-Bhf.Kaiserin-Augusta-Straße).
Lassen Sie sich begeistern in Spukvilla !
Kartenvorverkauf:
Buchhandlung Menger, Tempelhofer Damm 186, 12099 Berlin,
und an der Abendkasse.
Mit einer besonderen Ausstellung eröffnet die Galerie 198 die Tempelhofer Kunstsaison in diesem Herbst: Mit der Ausstellung „WechselBlick. Neue Arbeiten von Sigrid Weise“ präsentiert die Galerie am Tempelhofer Damm 198 neue Werke der Berliner Künstlerin. Die Ausstellung läuft vom 24. September bis zum 22. Oktober 2011.
Sigrid Weise, Meisterschülerin der HdK Berlin, war mehrfach an den Ausstellungen im Kontext des Tempelhofer bzw. Tempelhof-Schöneberger Kunstpreises beteiligt. Zur Vernissage am Samstag, dem 24. September 2011, von 16-20 Uhr, spielt das Jazz-Duo Peter Horisberger (Vibrafon) und Axel Obert (Kontrabass). Ausstellungsdauer: 24. September bis 22. Oktober 2011
Vernissage: Samstag, 24. September, 16 - 20 Uhr
Finissage: Samstag, 22. Oktober 2011, 14 - 18 Uhr
Öffnungszeiten der Galerie: Mi – Fr 15-19 Uhr, Sa 14 -18 Uhr und nach Vereinbarung
Adresse: 198 Galerie in Tempelhof, Tempelhofer Damm 198 – im Hof, 12099 Berlin
Tel.: 030 751 76 56, 0173 3597166, e-mail: galerie198@gmx.de
Verkehrsverbindungen: U6 Kaiserin-Augusta-Straße, Bus 184, 284,
schräg gegenüber von Karstadt
Zum 50.Mal lädt der «Ohrenschmaus» Literaturbegeisterte in die Spukvilla ein. Zum Jubiläum am 7.9. 2011 präsentiert die Literaturreihe mit Sten Nadolnys «Ullsteinroman» einen besonderen literarischen Leckerbissen und «ein Kunstwerk» (Die Zeit).
Sten Nadolny gehört zu den erfolgreichsten deutschen Gegenwartsautoren. Sein bekanntestes Werk «Die Entdeckung der Langsamkeit», für das er den Ingeborg-Bachmann-Preis erhielt, wurde zum Bestseller und ist in alle Weltsprachen übersetzt worden.
«Wir freuen uns sehr, einen renommierten Autor wie Sten Nadolny zum Jubiläum begrüßen zu können, dessen Buch auch einen besonderen Bezug zu Tempelhof hat.», so Holger Wettingfeld, Begründer der Literaturreihe.
Mit dem 2003, zum 100jährigen Verlagsjubiläum bei Ullstein veröffentlichten, «Ullsteinroman» gelingt Sten Nadolny eine historisch und atmosphärisch überzeugende Beschreibung der Familien- und Wirtschaftsgeschichte der berühmten Berliner Verlegerdynastie, deren Wirken auch in Tempelhof bis auf den heutigen Tag erlebbar ist.
Denn mit dem 1927 erbauten Ullsteinhaus schuf Ullstein ein dauerhaftes Wahrzeichen, das auch architektonisch überzeugt. Der Ullsteinverlag schrieb deutsche Mediengeschichte und war bis zur Arisierung durch die Nazis 1934 der weltweite erste Medienkonzern. 1952 gelang Ullstein ein Comeback auf dem deutschen Zeitungs-und Buchmarkt. Die Übernahme durch den Springerverlag 1960 beendete eine verlegerische Familientradition, die 1897 durch Leopold Ullstein begründet wurde.
Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Einlaß ab 19:30 Uhr. Eintrit: 10 Euro und 8 Euro (ermäßigt). In der Spukvilla am Friedensplatz, Albrechtsstraße 110 in 12103 Berlin. (U-Bhf.Kaiserin-Augusta-Straße).
Lassen Sie sich begeistern in Spukvilla!
Kartenvorverkauf: Buchhandlung Menger, Tempelhofer Damm 186, 12099 Berlin und an der Abendkasse
©Veranstalter: aPRiori - Agentur für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Spukvilla, Albrechtstraße 110, 12103 Berlin, Tel : 030/ 39 500 914
Die noch immer ungelöste Verkehrsproblematik am Te-Damm wird auch Thema des 5. Bürgerforums, das am Mittwoch, den 14. September 2011 im Ullsteinhaus stattfindet und ganz im Zeichen der Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus steht.
Mit welchen Maßnahmen sich die grenzwertübeschreitende Belastung von Feinstaub, Lärm und LKW-Dichte am Te-Damm in mehr Lebensqualität wandeln lassen und warum der BVV-Beschluß vom Februar 2011 noch nicht umgesetzt worden ist, darüber diskutieren Tempelhofer Direktkandidaten:
Frank Zimmermann (SPD)
Claudia Maiwald (B90/ Grüne)
Markus Klaer (CDU)
Axel Bering (FDP)
Kai Drether (Die Linke)
Moderiert wird die Veranstaltung von Tilmann Heuser, Geschäftsführer vom BUND Berlin (Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland).
Die Veranstaltung findet statt im Restaurant im Ullsteinhaus, Mariendorfer Damm 1-3, 12099 Berlin (U-Bhf- Ullsteinstraße U6). Beginn: 19:30 Uhr.
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